Im vorangestellten Blogpost ging es um den aufwändigen und komplexen Herstellungsprozess von lupenreinem, völlig farblosem Glas. Hier kommt nun ein wenig Anschauungsmaterial zur Theorie:
Der finnische Designer Kaj Franck (1911-1989, SF) war in seiner Gestaltung von Utensilien für die Küche oder die Speisetafel immer funktionell orientiert. Wichtig waren ihm ein praktischer Minimalismus, hochqualitative Ausführung für eine lange Lebensdauer der Gegenstände, einfache und kostengünstige Herstellungsprozesse für leistbare Endprodukte, und Schönheit. Dekor war ihm weitgehend fremd, er spielte lieber mit geometrischen Formen und v.a. mit Farben.
Franck war wichtig, dass auch Serienfertigung optisch ansprechend gestaltet wurde und forderte von gutem Design eine die Geschmacksmoden übderdauernde, zeitlose Formensprache. Weiterlesen
Form, Material, Größe, Umfang von Besteck sind abhängig von vielen Faktoren – Kulturkreis, Materialentwicklungen und -verfügbarkeit, etc. sind einige dieser Einflüsse (siehe dazu auch hier). Wie unterschiedlich aber Bestecke im Zeitraum der 1950er-60er alleine in Skandinavien und Finnland ausfielen, sehen Sie in diesem Blogeintrag – einem posting in progress – den ich sukzessive ergänzen werde.
Es ist verblüffend, wie viele Spielarten der drei Grundbesteckteile Messer, Gabel, Löffel existieren.
Abgesehen von den eingesetzten Materialien gibt es einen erstaunlich großen Formenspielraum. Länge, Art des Griffs und Hefts, Winkel, Bauchigkeit der Laffe, Breite und Länge der Zinken, Form der Klinge bieten einiges an Gestaltungsfreiheit. Weiterlesen
Im Schaufenster von designqvist liegen derzeit 53 verschiedene Löffel:
Spannend, diese vielen unterschiedlichen Formen und Materialien nebeneinander zu sehen.





