Das Schaufenster ist derzeit ein scharfer Anblick – Tranchierbestecke, eins schöner als das andere…
la fondue (2. Runde)
Fondue macht Spaß. Und wenn der Pot, in dem die Bouillon, das Öl oder der Käse blubbert noch dazu schön ist, dann freut sich auch das Auge. Hier (sowie hier) einige erfreuliche Fondue-Entwürfe:
Thema Teak
Teak (Tectona grandis) ist das Holz schlechthin, das mit skandinavischem Möbeldesign der vorigen Jahrhundertmitte assoziiert wird. Dass gerade Dänemark und Schweden so große Teak-Importeure waren, könnte daran liegen, dass beides Meeresnationen sind: Teak wurde und wird bevorzugt für den Schiffbau eingesetzt, da es so feuchtigkeits-, hitze- und pilzbeständig ist. Und glücklicherweise tat jemand den Schritt vom Schiff- zum Möbelbau.
Auch für Hausrat und Wohnaccessoires eignet sich Teak hervorragend: Schneidbretter, Salz- und Pfeffermühlen, Spiegelrahmen, Besteckgriffe, Topfgriffe, Schüsseln und Leuchtenfüße aus diesem Edelholz waren sehr populär. Und der Ideenreichtum im Umgang mit diesem harten aber im Farbton so warmen, wohnlichen Holz war groß, wie dieser Querschnitt hier zeigen soll.
Keep cool…
So sah das Schaufenster während der Hitzewelle vergangene Woche aus:
Zwar stehen die Eiseimer mittlerweile wieder im Regal, aber dies nicht deshalb, weil das Wetter für eisgekühlte Drinks etwa vorbei wäre, sondern weil das Schaufenster jetzt dem schwedischen Unternehmen G.A.B. gewidmet ist – siehe nächster Beitrag.
Kühl bleiben…
Die 1950er und 60er Jahre waren auch eine Zeit des kultivierten Drink-Trinkens. Da eine Grundvoraussetzung für einen guten Drink nicht selten dessen Temperiertheit im unteren Celsius-Bereich ist, wurden entsprechend viele Eiskübel benötigt. Die damals aktuellen Modelle bilden ganz klar die Materialvorlieben der damaligen Zeit ab: Sie waren aus Edelhölzern, Glas, Edelstahl, und ab den frühen 1970ern auch aus Kork.





