S(ch)naps*

S(ch)naps*

Hochprozentiges in reiner Form verlangt zumeist nach kleinen Gläsern, deren Formen äußerst vielfältig sein können. Ist die Glasmasse bunt, kommt die Farbe bei klaren Schnäpsen am besten zur Geltung, wie bei Akvavit etwa, jenem in Skandinavien traditionell eher aus Weizen denn aus Kartoffeln gebrannten Wodka, der mit Gewürzen wie Kümmel, Anis, Fenchel seine besondere Note erhält, oder gar – wie im Falle des norwegischen Linjeakvavit – zwecks Abrundung des Aromas in alten Sherryfässern gelagert einmal den Äquator überquert haben muss.

Ein Klassiker unter den nordischen Schnapsgläsern, ja geradezu die Schnapsglasform ist hier abgebildet: Ein konisches Glas direkt auf plattem Fuß, auf Schwedisch auch nubbe genannt, nach den kleinen Eisennägeln, die früher noch von Hand gefertigt wurden (genauso wie der Großteil der hier abgebildeten Gläser):

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Messer

52 sehr unterschiedliche Messer nordischen oder österreichischen Fabrikats liegen seit gestern akkurat aufgereiht im Schaufenster:

Unterschiede in Form, Gewicht, Haptik, Handhabung und Wärme/Kühle des Griffmaterials werden deutlich, wenn man die Messer in die Hand nimmt.

Das Löffel-Schaufenster gibt’s hier.

Genossenschaftliches Design

Genossenschaftliches Design

Derzeit entstehen allerorten kleinere Genossenschaften und erleben viel Zuspruch. Initiativen, die den Herstellungsprozess und den gesamten Weg bis zur EndverbraucherIn in der Hand haben, wirken wie etwas Neues, Ungewöhnliches, fast Subversives. Doch das war ja alles schon einmal da…


Foto: Maria Magnusson, Stockholms Stadsmuseum Weiterlesen

Die neue Linie im Textildesign

Die neue Linie im Textildesign

Um die vorige Jahrhundertmitte und nach der Materialknappheit der Kriegsjahre fuhr in die skandinavische Textilindustrie ein frischer Wind. Für die Entwurfstätigkeit wurden junge DesignerInnen engagiert, die weniger an dem anknüpften, was vor Kriegseinbruch im Textilbereich üblich gewesen war, sondern statt dessen Neues ausprobierten. Die Stoffe sollten zum neuen Möbel- und Baustil passen, der schon damals unter dem Begriff “Scandinavian Modern” populär war.

Ganz typisch für die 50er Jahre waren grafische Muster. Einigen sieht man die Nähe zur konstruktivistischen Kunst an. Weiterlesen

Klassiker bei Tisch: Bestecke aus Skandinavien

Form, Material, Größe, Umfang von Besteck sind abhängig von vielen Faktoren – Kulturkreis, Materialentwicklungen und -verfügbarkeit, etc. sind einige dieser Einflüsse (siehe dazu auch hier). Wie unterschiedlich aber Bestecke im Zeitraum der 1950er-60er alleine in Skandinavien und Finnland ausfielen, sehen Sie in diesem Blogeintrag – einem posting in progress – den ich sukzessive ergänzen werde.
Über österreichische Bestecke können Sie hier nachlesen, Allgemeines zu Bestecken erfahren Sie hier.


(Foto: Katharina Roßboth)

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